Diese Seite benötigt den Adobe Flash Player!


Hier erreichen Sie uns:
Sie haben Fragen zur Panorama-Tour Oldenburg oder möchten eine Präsenz auf dem Portal buchen?

So können Sie uns erreichen:

Ansprechpartnerin:Heike Schäfer
Telefon:0441 - 9988-4624
Email:Heike.Schaefer@nwzmedien.de

Ansprechpartnerin:Iris Müller
Telefon:0441 - 9988-4625
Email:Iris.Mueller@nwzmedien.de

Die Oldenburger Mottenstraße

Diese Straße mit dem merkwürdigen Namen hat im Laufe ihrer Geschichte schon viele Bezeichnungen getragen. Neben den Namen Kreuzstraße und Querstraße, ist auch die Bezeichnung Ritterstraße bekannt. Erst um 1600 etablierte sich der Begriff „Muttenstraße“, der dann zur Mottenstraße verfeinert wurde. Tatsächlich hat die Mottenstraße nämlich nichts mit Motten zu tun. Die Bezeichnung „Muttenstraße“ rührte vom plattdeutschen Wort Mutten, zu deutsch Mutterschwein. Da dieser Ausdruck zu damaligen Zeiten als anstößig galt, entschloss man sich zu der Namensverfeinerung. Wie heute, spielten Schweine schon damals eine bedeutende Rolle in der Landwirtschaft. Nicht nur die „Muttenstraße“, durch die der Hirte seine (Mutter-)Schweine aus der Stadt heraus auf die Weide trieb, sondern auch viele andere Straßen machen die Bedeutung der Landwirtschaft für Städte wie Oldenburg deutlich. Direkt neben der Mottenstraße verlief beispielsweise der Bullengang. Um den Herbartgang und das Modehaus Leffers zu bauen, musste dieser Gang allerdings weichen.

Kennen Sie schon... die nur in Norddeutschland verbreitete Morckturtel-Suppe? Kaum einem, der nicht von hier kommt, ist die nachgemachte Schildkröten-Suppe ein Begriff. Ursprünglich war es üblich an Feiertagen die original englische Suppe mit echten Schildkröten zu servieren. „Dank“ Napoleon, der 1806 eine Kontinentalsperre verhing, um England in die Knie zu zwingen, mussten sich Oldenburger Köche etwas einfallen lassen, um das traditionelle Festessen zu retten: Die nachgemachte Suppe aus Schwein und Rind wurde erfunden. Für Kenner und Neulinge ein absolutes Muss!

weitere Orte in unserer Tour: